Kosten und Kostenübernahme

Grundsätzlich richten sich die Kosten für Therapiesitzungen nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Im Einzelfall sind Abweichungen nach Absprache möglich.

Privatversicherung und Beihilfe

In der Regel übernimmt die Beihilfestelle die Kosten für eine Psychotherapie. Eine private Krankenversicherung kann sich in ihrem Tarif  sehr von anderen Versicherungen unterscheiden. Je nach Tarif werden die Kosten für Psychotherapie unbegrenzt, für ein begrenztes jährliches Kontingent oder auch gar nicht übernommen. Bitte erkundigen Sie sich vorab unbedingt, welche Bedingungen für Ihren Tarif gelten!

Berufsgenossenschaft

Die Berufsgenossenschaft übernimmt die Kosten, wenn die Beschwerden in deren Zuständigkeitsbereich fallen. Dies kann  beispielsweise der Fall sein, wenn ein psychisches Trauma im Zusammenhang mit einem Arbeitsunfall entsteht. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei der zuständigen Berufsgenossenschaft. 

Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten einer Psychotherapie bei Vertragspsychotherapeuten, die über eine Kassenzulassung verfügen. Voraussetzungen hierfür sind die Ausbildung in einem Richtlinienverfahren (z.B. Verhaltenstherapie), Approbation und Eintrag ins Arztregister.

 

Selbstzahler

Sie können natürlich auch selbst die Kosten für Ihre Therapie übernehmen. Wenn Sie die Sitzungen selbst zahlen, entfallen alle Formalitäten, die im Zusammenhang mit dem Antrag zur Kostenübernahme stehen - die Behandlung kann ohne Verzögerung direkt begonnen werden. Auch Inhalte und Stundenumfang können dann stärker nach Ihren Bedürfnissen festgelegt werden. In bestimmten Fällen können die Kosten steuerlich geltend gemacht werden.